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Control Resonant auf dem PC im Technik-Check: Zwischen grafischem Meisterwerk und unerwarteten Schwachstellen
Remedys neues Abenteuer erweitert das Control-Universum und setzt auf modernste PC-Technik. Unser großer Technik-Check beleuchtet Bildqualität, Raytracing, Upsampling und Performance.

Die Rückkehr von Remedy: Große Erwartungen und das Erbe von Alan Wake 2
Mit Control Resonant schickt das finnische Entwicklerstudio Remedy die Spielerschaft in das nächste große Einzelspieler-Abenteuer und baut das bekannte Universum konsequent aus. Nach dem erfolgreichen Vorgänger und dem technisch ambitionierten Alan Wake 2 sind die Erwartungen an die Grafikpracht entsprechend hoch. Erneut kommt die hauseigene Northlight-Engine zum Einsatz, die bereits in früheren Projekten ihre Muskeln spielen ließ. Doch im direkten Vergleich mit Alan Wake 2 zeigt sich ein überraschendes Bild: Während der Fokus beim direkten Vorgänger auf dichteren, detailreicheren Schlauch-Leveln lag, muss Control Resonant eine deutlich größere Spielwelt stemmen. Das führt dazu, dass die Optik zwar in den richtigen Momenten absolut atemberaubend wirkt, dieses hohe Niveau jedoch nicht durchgehend halten kann.
Grafik, Animationen und Pathtracing: Licht und Schatten im Detail
Wer sich auf fotorealistische Charaktere und durchgehend perfekte Umgebungen freut, muss Abstriche hinnehmen. Vor allem bei den Animationen – sowohl in Zwischensequenzen als auch im aktiven Gameplay – schwächelt der Titel bisweilen und lässt die gewohnte Feinarbeit vermissen. Auch die Charaktermodelle und manche Texturen in der weitläufigen Spielwelt erreichen nicht ganz die Detailfülle von Alan Wake 2. Dennoch glänzt das Spiel an anderer Stelle: Dank exzellent umsetztem Ray- und Pathtracing sowie dem gewohnt starken Artdesign entsteht eine extrem dichte und stimmige Atmosphäre. Wenn alle visuellen Komponenten in einer Szene perfektgreifen, zeigt der Titel, welches Potenzial in der Engine steckt. Um solche grafischen Highlights flüssig und in bester Qualität zu erleben, ist moderne PC-Hardware unerlässlich.
Moderne Upsampling-Techniken und Bildoptimierung auf dem Prüfstand
Damit die anspruchsvolle Beleuchtung und das Pathtracing auf Nvidia GeForce, AMD Radeon und Intel Arc Grafikkarten flüssig laufen, ist der Griff zu Upsampling-Verfahren meist unumgänglich. Control Resonant bietet hier eine breite Palette an Optionen. Für Besitzer kompatibler GeForce-Karten stehen DLSS 4.5 Super Resolution in allen Qualitätsmodi sowie DLSS Ray Reconstruction bereit. Auch DLSS Multi Frame Generation wird bis hinauf zu 6× unterstützt. Auf Seiten von AMD ist FSR Upsampling 4.1 nativ integriert, begleitet von FSR Frame Generation. Intel XeSS fehlt hingegen komplett, und auch auf AMD Ray Regeneration muss vorerst verzichtet werden. Vor dem Kauf empfiehlt sich ein Blick auf die eigenen Systemkomponenten, um zu prüfen, welche Upsampling-Technologien das beste Verhältnis aus Bildschärfe und Bildwiederholrate liefern.
Widescreen-Support, Ladezeiten und Praxis-Tipps für den Kauf
Moderne Gaming-Monitore mit breiten Bildformaten erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Titel wurde unter anderem in den gängigen Auflösungen 3.440 × 1.440 (UWQHD im 21:9-Format) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD im 16:9-Format) analysiert, um zu zeigen, wie sauber die Bildschirmausgabe mit Widescreen-Formaten umgeht. Hinsichtlich der Ladezeiten gilt: Wer das Spiel auf einer schnellen PCIe-4.0-NVMe-SSD installiert, profitiert von spürbarkürzeren Wartezeiten ins Hauptmenü und in die Spielsequenzen. Wer den Kauf plant, sollte vorab nicht nur die eigenen Systemanforderungen mit den Hardware-Benchmarks abgleichen, sondern auch die passende Peripherie im Auge behalten, um die grafischen Stärken des Spiels voll auszuschöpfen.
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