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iPhone Duo im Hype: Warum Scalper bis zu 5.000 Euro verlangen und was Käufer jetzt wissen müssen

Der Vorverkauf des ersten Apple Foldables sorgt für leere Regale und astronomische Wiederverkaufspreise auf eBay. Wir analysieren die Lage und zeigen, worauf Technik-Fans jetzt achten sollten.

iPhone Duo: Scalper verlangen bis zu 5.530 Euro

Der offizielle Start und der sofortige Ausverkauf

Der Startschuss für den Vorverkauf des neuen iPhone Duo hatte es in sich. Wer gehofft hatte, Apples erstes Foldable problemlos zu ergattern, wurde schnell eines Besseren belehrt. Bereits wenige Minuten nach Freischaltung waren die Kontingente restlos vergriffen. Aktuelle Bestellungen im Apple Store lassen sich derzeit maximal auf zwei Exemplare pro Kundschaft limitieren, und die Lieferzeiten verschieben sich bereits weit in den kommenden Januar hinein. Damit bestätigt sich, was Branchenkenner im Vorfeld befürchtet hatten: Die Produktion kam offenbar vor dem Launch nicht schnell genug hinterher, weshalb das Gerät nun im Grunde auf Monate vergriffen ist.

Wucher auf dem Zweitmarkt: Bis zu 30 Prozent Aufschlag

Diese enorme Verknappung ruft sofort professionelle Wiederverkäufer und Scalper auf den plan. Auf Plattformen wie eBay schießen die Preise rasant in die Höhe. Analysen der letzten Transaktionen zeigen einen durchschnittlichen Aufpreis von rund 25 bis 32 Prozent quer durch alle Farbvarianten und Speicherkapazitäten. Das ohnehin teure Basismodell mit 256 GB, das regulär bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 2.299 Euro startet, wechselt auf dem Zweitmarkt im Median für rund 2.999 Euro den Besitzer. Noch drastischer fällt die Situation bei den höheren Speichervarianten aus.

Die Top-Konfiguration knackt die 5.000-Euro-Marke

Wer sich für das absolute Maximum entscheidet, muss besonders tiefe Taschen haben. Die Version mit riesigen 2 Terabyte Speicherplatz, die regulär für 3.800 Euro positioniert ist, treiben Scalper auf eBay auf einen Medianpreis von satten 5.000 Euro. Käufer, die unbedingt noch vor Jahresende ein iPhone Duo in den Händen halten wollen, zahlen somit einen Aufschlag von satten 1.200 Euro. Auch die mittlere 512-GB-Ausführung verteuert sich deutlich von 2.549 Euro auf rund 3.299 Euro. Experten werten diesen verfrühten Marktstart als riskanten Schachzug, der vor allem Spekulanten in die Hände spielt, während normale Verbraucher das Nachsehen haben.

Tipps für den Online-Kauf und Preiskontrolle

Angesichts dieser extremen Preissprünge sollten kaufwillige Technik-Fans einen kühlen Kopf bewahren. Wer nicht zwingend sofort zu den Ersten gehören muss, fährt mit Geduld deutlich besser. Es wird erwartet, dass sich die Liefersituation ab November spürbar entspannt, sobald die Massenproduktion greift und reguläre Händler verlässliche Kontingente erhalten. Vor jedem Online-Kauf abseits autorisierter Stores empfiehlt sich ein genauer Blick auf die Seriosität des Anbieters, um nicht Opfer von Betrug zu werden. Ein überstürzter Kauf bei Scalpern lohnt sich angesichts der massiven Aufpreise finanziell schlichtweg nicht.

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