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Pimax Crystal Pro: Kabelloses High-End-PC-VR im Anmarsch – Lohnt sich der Griff?

Pimax greift mit der neuen Crystal Pro nach der VR-Krone. Wir beleuchten die Technik rund um kabelloses Streaming ohne Komprimierung, den Akku für die Hosentasche und worauf Technik-Fans beim potenziellen Kauf achten sollten.

Konkurrenz für Steam Frame: Pimax kündigt kabellose PC-VR-Brille Crystal Pro an

High-End-Gaming ohne Kabelsalat: Das verspricht die Pimax Crystal Pro

Wer in der virtuellen Realität unterwegs ist, kennt das Problem lästiger Kabel am PC. Genau hier setzt der Hersteller Pimax mit seinem neuesten Headset an. Die Crystal Pro bringt frischen Wind in den Highend-Markt und zielt direkt auf anspruchsvolle Gamer ab, die maximale Bildschärfe mit kabelloser Bewegungsfreiheit verbinden möchten.

Das Besondere an diesem Konzept: Statt auf einen integrierten Akku zu setzen, der das Headset unnötig schwer machen würde, wandert die Energiequelle in die Hosentasche. Ein mitgelieferter externer 16.000-mAh-Akku versorgt die Brille mit Strom. Das sorgt für eine spürbare Entlastung des Kopfbereichs bei langen Gaming-Sessions. Für klassische Sessions lässt sich das Gerät alternativ auch per DisplayPort-1.4a-Kabel betreiben.

Brillante QLEDs und fortschrittliches Foveated Streaming

In puncto Display-Technologie geizt Pimax nicht mit Reizen. Die Crystal Pro setzt auf QLED-Panels mit einer Auflösung von 2880 × 2880 Pixeln pro Auge. Kombiniert wird dies mit asphärischen Glaslinsen, einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 576 Dimmzonen sowie flexiblen Bildwiederholraten von 72, 90 oder 120 Hz.

Da die Brille keinen eigenen Standalone-Modus besitzt und zwingend einen leistungsstarken PC voraussetzt, optimiert der Hersteller die Datenübertragung per WLAN mit sogenanntem „Native Foveated Streaming“. Dank integriertem Eye-Tracking wird die Bandbreite genau dorthin gelenkt, wo der Blick des Nutzers gerade hinwandert. Wer absolut verlustfreie Qualität sucht, kann zudem zum optionalen 60G-AirLink-Kit greifen, welches eine unkomprimierte Übertragung via 60-GHz-Funk ermöglicht.

Neue Controller und passendes Ökosystem

Passend zum neuen Headset überarbeitet Pimax auch die Eingabegeräte. Die neuen VR-Controller kommen komplett ohne die bisher üblichen Tracking-Ringe aus und orientieren sich ergonomisch an modernen Standards: Der linke Controller verfügt über ein klassisches Steuerkreuz, während der rechte die ABXY-Tasten beherbergt.

Ein cleveres Detail für Windows-Gamer: Mittels eines mitgelieferten Adapters lassen sich beide Controller sogar zu einem einzigen klassischen Gamepad zusammenstecken. Ergänzt wird das Portfolio durch den Mini-PC „Spation“, der mit Desktop-Komponenten wie dem AMD Ryzen 7 9800X3D und Highend-Grafikkarten perfekt auf den VR-Einsatz abgestimmt ist.

Preise, Verfügbarkeit und wichtige Tipps für den Online-Kauf

Das Basismodell der Pimax Crystal Pro schlägt mit rund 1.300 Euro (vor Steuern, Import und Versand) zu Buche. Im Paket mit dem 60G-AirLink-Kit für unkomprimiertes Streaming steigt der Preis auf 1.780 Euro. Wer das Kit separat erwerben will, zahlt 560 Euro.

Bevor Sie zuschlagen, sollten Sie prüfen, ob Ihr heimischer PC über die nötige Rechenleistung verfügt, um die hohe Auflösung fehlerfrei zu befeuern. Zudem erfordert die 60-GHz-Technologie eine freie Sichtlinie zwischen Sender und Empfänger im Raum.

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