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Asus Zenscreen OLED MQ16FC im Test: Brillantes Bild zum Sparpreis?
OLED-Monitore fürstlich bezahlt? Asus beweist mit dem Zenscreen MQ16FC das Gegenteil. Wir haben das 16-Zoll-Display im Alugehäuse auf den Prüfstand gestellt.

OLED-Technologie bezahlbar gemacht
Wer bisher den Wunsch hegte, unterwegs von den tiefen Schwarzwerten und satten Farben eines OLED-Panels zu profitieren, musste tief in die Tasche greifen. Meist wurden für solche mobilen Bildschirme deutlich über 300 Euro fällig. Mit dem Asus Zenscreen OLED MQ16FC durchbricht der Hersteller diese Schallmauer und bietet das 16-Zoll-Gerät für knapp 280 Euro an. Dabei handelt es sich um Hardware eines etablierten Markenherstellers und keinen namenlosen Import. Das Format von 16:10 bietet zusätzlichen Arbeitskomfort in der Höhe, während das schlanke Gewicht von nur 680 Gramm ohne Standfuß dafür sorgt, dass der Bildschirm im Rucksack kaum ins Gewicht fällt.
Verarbeitung, Design und Mobilität
Schon beim Auspacken fällt die edle Materialwahl auf. Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium mit einer silbergrauen Rückseite und einer schlichten schwarzen Frontblende. Auf auffällige Zierelemente hat Asus bewusst verzichtet, was dem Monitor einen professionellen Look verleiht. Mit einer Bautiefe von gerade einmal 9 Millimetern und einer Grundfläche von 359 x 233 Millimetern gleitet das Display mühelos neben dem Laptop in jede Tasche. Die schmalen Bildschirmränder sorgen für eine moderne Frontansicht, bei der das Verhältnis von Bildfläche zur Vorderseite bei beachtlichen 88,7 Prozent liegt.
Ergonomie und Anschlüsse im Alltag
Auf der Rückseite ist ein ausklappbarer Standfuß integriert, der sich über die gesamte Gehäusebreite erstreckt und Neigungen bis zu 35 Grad nach hinten erlaubt. Für feste Arbeitsplätze bietet sich das integrierte Stativgewinde an, während eine Kensington-Öffnung für die nötige Sicherheit im Coworking-Space sorgt. Praktisch gelöst sind die Anschlüsse: Zwei USB-C-Ports unterstützen den DisplayPort-Alt-Mode sowie Power Delivery. Ein echtes Highlight für den Schreibtisch ist die Fähigkeit des ersten Ports, bis zu 65 Watt an das angeschlossene Notebook durchzureichen – so reicht ein einzelnes Netzteil für beide Geräte. Ergänzt wird das Ganze durch einen Mini-HDMI-1.4-Anschluss, der allerdings den Griff zum mitgelieferten Adapterkabel erfordert.
Bildqualität und Lichtverhältnisse
Das verbaute OLED-Panel löst mit 1920 x 1200 Pixeln auf, was auf der 16-Zoll-Diagonale zu einer Pixeldichte von rund 142 ppi führt. Texte werden scharf dargestellt, und die Farbraumabdeckung von 95 % des DCI-P3-Standards sowie die präzise Werkskalibrierung machen den Monitor sogar für die mobile Bildbearbeitung tauglich. Dank der OLED-typischen Selbstabschaltung einzelner Pixel ist Schwarz absolut dunkel. Die maximale Helligkeit liegt bei knapp 300 cd/m², was für den Inneneinsatz völlig ausreicht. Im Freien oder im hell erleuchteten Zug stößt das Display aufgrund der glänzenden Oberfläche, die stark spiegelt, jedoch an seine Grenzen.
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